keltisches
A, B, C
Die Glaubensvorstellungen der Kelten wurden in der Regel mündlich überliefert. So verfügen wir heute nur über wenige Quellen, die Aufschluss über die keltische Götterwelt geben können. Aber ein paar der Knaben sind nicht mal so unbekannt:
Aine
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Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit in der irischen Mythologie. Obwohl sie häufig sterbliche Liebhaber hatte, entlud sich ihr Zorn gegen Männer, die sich ihr unaufgefordert näherten. So verlor Ailill Olom ("nacktes Ohr"), der König von Munster, zunächst sein Ohr und dann sein Leben, weil er ihr nachgestellt hatte. Aine wird manchmal mit Morrigan, der Hauptkriegsgöttin, gleichgesetzt. |
Albion
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Alter, im 4. Jh. v. Chr. von Pyteas von Massilia erwähnter Name für Britannien. Obwohl man glaubte, er sei keltischen Ursprungs, adaptierten ihn die Römer als Ableitung des Wortes albus (weiße) und sahen ihn als Hinweis auf die weißen Klippen von Dover. |
Alcina
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Die attraktive Meernymphe der Legenden um Karl d. Gr. erinnert an die griechische Circe. War sie eines Mannes überdrüssig, so verwandelte sie ihn in einen Baum, einen Wasserfall oder eine andere Naturerscheinung.
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Amfortas
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In der keltischen Mythologie der verwundete Fischerkönig, der nach dem Heiligen Gral suchte. Infolge seiner Verletzung konnte er nicht mehr reiten und musste sich auf das Fischen beschränken. Er konnte nur durch einen Ritter geheilt werden, der den Heiligen Gral gefunden hatte. |
Androcles
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Legendärer Held des mittelalterlichen Europas. Er war ein entlaufener Sklave, der sich vor seinem Herrn in einer Höhle versteckte und dort einem Löwen einen Dorn aus der Pfote zog. Nachdem man Androcles eingefangen hatte, schickte man ihn in die Löwenarena, aber der Löwe, dem er geholfen hatte, befand sich dort und beschützte ihn. Die begeisterten Zuschauer veranlassten die Freilassung von Androcles. |
Angus
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Irischer Gott der Liebe und Sohn von Dagda, dem König der Götter und der Wassergöttin Boann, die Dagda zu seiner Geliebten gemacht hat, nachdem ihr Gatte Elcmar zu einer langen Reise aufgebrochen war. |
Antichrist |
In der christlichen Mythologie der Erzfeind Jesu und der mitleidslose Despot der Letzen Tage. |
Antonis d. Gr. |
In der christlichen Überlieferung Schutzherr der Korbflechter, der durch seinen Sieg über Satan berühmt wurde. |
Apollyon
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In der Geheimen Offenbarung der Engel, der in Satans Abgrund über die Verdammten herrsch. Im Hebräischen hieß er Abaddon, im Griechischen Apollyon. In der späten christlichen Mythologie ist dies auch der Name des Teufels. |
Arawn
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In der walisischen Überlieferung der König von Annwn (Nichtwelt), der mit Hilfe des Helden Pwyll seinen Gegner Havgan besiegte. Aber die Gefolgsmänner von Artus stahlen aus Annwn den magischen Kessel, der Tote wieder zum Leben erwecken konnte. |
Avalon
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In der Artus-Sage Zauberinsel, auf der Artus, der in einigen Versionen als unsterblich gilt, sich von seinen Wunden erholt. Der Name Avalon steht mit Äpfeln in Verbindung. |
Artus
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Bei dem ehemaligen und zukünftigen König Artus handelte es sich möglicherweise um einen romanisierten britischen Häuptling des 5. oder 6. Jahrhunderts, um den sich zahlreiche Heldenlegenden ranken. Im Mittelalter wurden die Geschichten seiner Gefolgsleute, der Ritter der Tafelrunde, zum Prototyp der Ritterdichtung. |
Asmodeus
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In den Apokryphen der Bibel Dämon der Trunkenheit und der Wollust. Um Sarah zu bekommen, tötete er sieben ihrer Ehemänner, bevor er durch den Geruch verbrennenden Fisches, den ihr Freier Tobit zubereitete, aus dem Land vertrieben wurde. Asmodeus war der Sohn einer Sterblichen und eines gefallenen Engels. |
| Balor
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In der irischen Mythologie einäugiger Gott des Todes und wildester der Fomore. Sein eines Auge wurde von Druiden vergiftet, als er sie bei der heimlichen Herstellung eines Weisheitstranks belauschte. Hob man das Lid von Balors Auge, das er meist geschlossen hielt, so konnte ein einziger Blick einen Feind töten. |
Banshee
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Englischer Name von Bean Sidhe, der irischen Fee. Sie stammte von den alten keltischen Göttern ab, die sich unter die Erde zurückgezogen haben. In den ländlichen Gebieten kündigt das Klagen der Fee den Tod an. |
Basilisk |
Fabelwesen den christlichen Europas, das auch als Cockatrice bekannt ist. |
Bran
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Der Prinz der irischen Mythologie, der außergewöhnliche Abenteuer besteht und erst nach Jahrhunderten wieder in seine Heimat zurückkehrt. Er entspricht dem griechischen Helden Odysseus. |
Brian
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In der irischen Mythologie einer der Söhne der Göttin Brigit. Zur Strafe für die Ermordung des Vaters von Lug mussten die drei Brüder acht Aufgaben bewältigen, zu denen das Herbeischaffen der goldenen Äpfel, einer magischen Schweinehaut, eine vergifteten Speer und eines Kessels vom Meeresgrund gehörten. |
Brigit
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In der irischen Mythologie war Brigit (Brigid) die Tochter von Dagda, dem Vater der Götter. Sie galt als Göttin der Schmiede, der Dichter, der Weisheit und der Fruchtbarkeit. Im 16. Jh. ging sie in der christlichen Heiligen Brigitta (Brigida) von Kildare auf. |
Brut |
Legendärer Begründer Britanniens. |
Camelot
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Legendärer Sitz von König Artus und der Tafelfunde, der an verschiedenen Orten in Wales und Cornwall angesiedelt wird, obwohl ihn Sir Thomas Malory im 15. Jh. in Winchester vermutete. Camelot war jedoch möglicherweise die Verballhornung von Camalodunum, dem römischen Namen für Colchester in Essex. |
Cian |
In der irischen Mythologie Vater des Sonnengottes Lug und Sohn von Dian-Cecht, dem Gott der Heilkunde. |
Conn
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Großer irischer König. Als er und seine Gefährten von einem verzauberten Nebel umgeben waren, prophezeite Lug, seine Nachkommen würden über Generationen regieren. Aber das Leben an Conns Hof verlief nicht problemlos, und die verbannte Göttin Becuma sorgte für manche Aufregung. sie überredete Conn, sie zu heiraten und entfremdete ihn dem Kronprinzen Art. Zum Glück für Conn und Irland kehrte Art jedoch wohlbehalten von der gefährlichen Reise zurück, auf die sie ihn geschickt hatte, und verbannte Becuma vom Hof. |
Cuchulainn
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Halbgöttlicher Heros der irischen Sagenwelt. Er repräsentiert den Prototyp des Kriegers und war ein gutaussehender Mann, der sich, sobald ihn das Kampffieber ergriffen hatte, in einen schrecklichen Gegner verwandeln konnte. |